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Die Museen in der Umgebung

Mehr als nur Regenprogramm

Zahlreiche Museen laden in der unmittelbaren Umgebung des Prinz Rudolf zum Entdecken und staunen ein. Viel zu oft müssen Museumsbesuche als Schlechtwetterprogramm herhalten, wir haben hier für dich jene Museen in und rund um Meran aufgelistet, welche unserer Meinung auch bei gutem Wetter einen Besuch wert sind!

Südtiroler Weinmuseum

Das Südtiroler Weinmuseum, 1955 als erstes Weinmuseum südlich der Alpen gegründet, ist heute dem Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim bei Bruneck eingegliedert. Im Zentrum der Marktgemeinde Kaltern, an der Weinstraße gelegen, im Zehentkeller des landesfürstlichen Pfleghauses, erhält hier der interessierte Besucher einen Einblick in die alte Weinbautradition des Landes. So führt ein Rundgang in diesem Museum durch das Arbeitsjahr des Weinbauern in alter Zeit und vermittelt gleichzeitig eine Ahnung von der Bedeutung des Weines für die Volkskultur in Südtirol.

Ultner Talmuseum

Das Ultner Talmuseum wurde 1973 im ehemaligen Schulhaus in St. Nikolaus eröffnet. Das Museum ist ein lebendiges Bilderbuch der Ultentaler Volkskunde und neben alten Handwerksarten und Einrichtungsgegenständen werden hier vor allem Einblicke in das frühere bäuerliche Leben gewährt. Und in einem Streifzug durch das Tierreich wird die Artenvielfalt des Ultentales aufgedeckt.

Schreibmaschinenmuseum “Peter Mitterhofer”

Die Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine gehört zu den interessantesten Kapiteln der Technik. Ohne dieses technische Hilfsmittel wäre das wirtschaftliche, kulturelle und private Leben nicht mehr vorstellbar. Die Sammlung des Schreibmaschinenmuseums umfasst über 1400 Einzelstücke aus der Zeit von 1864 bis 1980, die auf vier Etagen ausgestellt sind. Besondere Berücksichtigung gilt dem Werk des Schreibmaschinenerfinders Peter Mitterhofer (1822-1893) aus Partschins, zu dessen Andenken die Gemeinde Partschins 1997 dieses Museum eingerichtet hat.

Schloss Tirol

Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem im 13. Jahrhundert entstehenden Land Tirol seinen Namen. Seine Errichtung reicht ins späte 11. Jahrhundert zurück und ist heute Sitz des Landesmuseums für die Kultur und Geschichte Südtirols. 

Die Burg
Burgfried, Turm und Rittersaal sowie zwei reich verzierte Marmorportale und eine Kapelle mit hochmittelalterlichen Fresken zieren die Burg. Die ältesten Bauteile liefert die Kirchengrabung in der Vorburg (drei Bauphasen, Dreiapsidensaal aus dem 9. Jh.). Im Südpalas liegen die beiden romanischen Portale. Die Burgkapelle zum hl. Pankratius ist als Doppelkapelle errichtet, bedeutsam ist ihr gotischer Freskenschmuck. Das vermeintliche Hochzeitszimmer von Gräfin Margarethe von Tirol, genannt Maultasch, liegt im Mushaus. Im Bergfried, der erst nach 1902 fertiggestellt wurde, findet sich auf 20 Ebenen eine beeindruckende Darstellung zur Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert. Das historische Wirtschaftsgebäude dient als Sonderausstellungsbereich.

Das Museum
Der Museumsparcours durch die im Laufe von Jahrhunderten gewachsene Burganlage spiegelt die wechselvolle Geschichte wieder. Jeder Raum behandelt ein bestimmtes Thema, der Bogen spannt sich dabei von der Frühgeschichte über den mittelalterlichen Alltag auf Schloss Tirol bis hin zu den Erinnerungen an das 20. Jahrhundert. Die permanente Ausstellung auf der Burg vermittelt einen spannenden Einblick in die Geschichte dieses Landstrichs von seiner Urgeschichte bis heute. Die Dauerausstellung wird durch jährlich wechselnde Sonderausstellungen ergänzt.

Messner Mountain Museum im Schloss Sigmundskron

Auf einem Porphyrfelsen, südlich von Bozen, erstreckt sich die ausgedehnte Burganlage des Schloss Sigmundskron. Es gilt als eines der ältesten und größten Schlösser in Südtirol. Erstmals erwähnt wurde das hochmittelalterliche Bauwerk im Jahre 945, damals noch unter dem Namen Formicaria. Es darf auf eine besonders bewegte Geschichte zurückblicken. 

Kaiser Konrad II. übergab die Burg im Jahre 1027 dem Bischof von Trient. Im 12. Jahrhundert ging sie an Ministerialen über, die der Burg den Namen Firmian verliehen. Um 1473 kaufte Herzog Sigmund der Münzreiche die Burg und ließ sie zu einer prächtigen, weiten und sicheren Anlage umbauen. Von der alten Burg blieben nur noch Reste erhalten. Er gab ihr den Namen Schloss Sigmundskron. 

Ausgerechnet aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste Sigmund der Münzreiche die Burg schließlich verpfänden. 
In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg häufig ihre Besitzer, doch sie verfiel zunehmends. Im Jahre 1996 ging Schloss Sigmundskron schließlich an die Provinz Bozen über. 7 Jahre später erhielt Reinhold Messner eine Konzession für sein lange geplantes Bergmuseum. 2006 wurde das Messner Mountain Museum Firmian eröffnet. 

Die Festungsanlage Sigmundskron ist außerdem ein politisch besonders wichtiges Symbol für die Südtiroler : 1957 fand hier unter der Führung von Silvius Magnago die Protestkundgebung „Los von Trient“ statt. Dabei wurde gegen die Nichteinhaltung des Pariser Vertrags protestiert und eine eigenständige Autonomie gefordert.

Weinbaumuseum Schloss Rametz

1980 richtete die Familie Schmid dieses private Museum auf Schloss Rametz ein. Im Erdgeschoss und den Kellern des Wirtschaftsgebäudes zeigen Geräte und Werkzeuge die Entwicklung des Weinanbaus und der -verarbeitung. Die zum Teil in Vergessenheit geratenen Geräte wurden in jahrzehntelanger, liebevoller Arbeit von der Familie Schmid zusammengetragen und beschriftet. Die Sammlung umfasst Werkzeuge für die Bodenbearbeitung, die Weinlese und den Transport der Trauben bis hin zu Hilfsmitteln für die Schädlingsbekämpfung. Daneben finden sich auch Geräte für den Kornanbau und die Getreideverarbeitung. 

Seit 2007 wird auch die alte Tradition der Speckherstellung an Hand von Bildern und alten Gegenständen dargestellt. Die Besichtigung des Museums führt schließlich durch die alten Keller mit Porphyrsteinquadern und durch die moderne Kellerei, wo sie mit einer Weinverkostung abgerundet wird.

Schloss Schenna

Schloss Schenna blickt auf eine nahezu 650jährige Geschichte zurück. Im 14. Jh. errichtet und bis zum 18. Jh. mehrmals erweitert, wurde es 1845 von Erzherzog Johann von Österreich erstanden und dem Standard seiner Zeit adaptiert. Johanns Nachkommen, die Grafen von Meran, sind heute noch Besitzer und Bewohner des original eingerichteten Schlosses. 

Regelmäßige Führungen vermitteln einen großartigen Überblick über Erzherzog Johanns reichhaltige Sammlungen zur Geschichte, Kunst und Kultur Tirols. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Waffen aus sechs Jahrhunderten, Möbel, Gemälde namhafter europäischer Künstler, Portraits vieler Habsburger und der gräflichen Familie, vor allem aber die größte private Andreas-Hofer-Sammlung.

Südtiroler Archäologiemuseum – Ötzi Museum

Auf drei Etagen sind im Südtiroler Archäologiemuseum die Originalfunde und die Geschichte des Mannes aus dem Eis – auch Ötzi genannt – zu besichtigen. Das oberste Stockwerk des Museums beherbergt eine jährlich wechselnde Sonderausstellung zu archäologischen Themen. Für einen Rundgang im Museum benötigen Sie ca. 1-2 Stunden Zeit.

Bei den Familienführungen erfahren Eltern und Kinder von 6 bis 11 Jahren auf spannende und spielerische Weise mehr über das Leben des berühmten Mannes aus dem Eis. Die Kinder entdecken den Alltag in der Kupferzeit, Materialien und die Funktion von Ötzis Werkzeugen, Gerätschaften und Kleidern selbst. 

 

 

Südtiroler Obstbaumuseum

Ein Zehntel der Apfelproduktion in der EU stammt aus Südtirol, ein Prozent davon wächst in der traditionsreichen Gemeinde Lana. Auf ca. 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet das Obstbaumuseum im mittelalterlichen Ansitz Larchgut eine ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Begegnung mit einem interessanten Bereich unserer Kultur. Die Entwicklung des Obstbaus vom Mittelalter bis in die Gegenwart dokumentieren zahlreiche Exponate und Schautafeln.

Vom 24. März bis 15. Mai und vom 25. August bis 23. Oktober finden immer montags um 10 Uhr und donnerstags um 14.30 Uhr Führungen mit Apfelverkostung (in dt. Sprache und für mind. acht Personen) statt. Anmeldung erforderlich!
In den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien gibt es außerdem spezielle Führungen für Kinder und Familie

Frauenmuseum

Das Frauenmuseum liegt im Zentrum von Meran und beschreibt mit Kleidung und Modetrends, mit Accessoires und Alltagsgegenständen die Geschichte der Frau. Dabei dienen ausgewählte Kleidungsstücke und kuriose Utensilien als Spiegel der Gesellschaft vergangener Epochen bis hin zur heutigen Zeit. Gezeigt werden frauenspezifische Sonderausstellungen und Veranstaltungen, die das Thema der Frauenideale und -rollen vertiefen.

Das Frauenmuseum Meran wurde 1988 von Evelyn Ortner (1944-1997) gegründet und wird heute vom Verein „Frauenmuseum“ geführt. 

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